Wie aus dem Nichts beginnt diese schwarze Messe, um Ruhe bittend, die sie niemals finden wird. Das „Dies irae“ bricht vernichtend los, und Guttenbergs Posaunen pflügen ins Erdreich. Das ganze eine kontrolliert herbeigeführte Klangexplosion, die in ihrem Rücken eine schauerliche Stille aufreißt.[…]
Die Chorgemeinschaft […] entfacht einen […] Druck, der an Orffs „Carmina burana“ denken lässt. Bei derart wuchtiger, in sich absolut stimmiger Ensemblekunst hat es das Solistenquartett naturgemäß schwer […]

 

Der Tagesspiegel (21.03.2015) zu Verdis Requiem am 19.03.2015 in der Philharmonie Berlin